Bauanleitung Nistkasten Modell 1

Aufbauanleitung Nistkasten

Benötigtes Werkzeug

Säge, Akkuschrauber oder Schraubendreher, Bohrer 3 mm, 8 mm, 10 mm und 27 mm, Hammer

Lieferumfang Nistkasten Modell 1

2 Holztafeln 200 mm x 250 mm x 18 mm, 4 Holztafeln 300 mm x 200 mm x 18 mm, 1 Winkelleiste 190 mm, 2 Holzdübel 8 mm, 18 Edelstahlschrauben 3,5 x 35, 4 Metallstifte 0,9 x 13

Ausarbeiten der Nistkastenteile

Die Herstellung der einzelnen Holzteile sowie der Zusammenbau dieses Nistkastens aus getrocknetem Fichtenholz sind nicht sehr schwierig und lassen sich auch von Laien bewerkstelligen. Die benötigten Einzelteile für den Bau des Nistkastens sind auf den gelieferten sechs Holztafeln bereits aufgezeichnet und müssen als erstes mit einer Säge auf Maß ausgesägt werden. Ob Sie dafür eine elektrische oder eine Handsäge verwenden, ist Ihnen überlassen. Zu beachten ist nur, dass die angezeichneten Holzstücke genau am Strich gesägt werden. (Bild 1) Ist dieser Arbeitsgang abgeschlossen und die sieben Holzelemente fertig, werden alle Kanten der Hölzer mit einem Sandpapier gebrochen, sodass die einzelnen Schnittkanten nicht mehr so scharf sind.
Nun müssen alle benötigten Löcher gebohrt werden. Es wird mit der Frontplatte begonnen und als erstes das Einflugloch gebohrt. Dies ist bei diesem Nistkasten mit 27 mm angezeichnet, man kann aber jede andere Größe wählen. Einfach den entsprechenden Lochbohrer einspannen und los geht’s (Bild 2). Anschließend wird unterhalb des Einfluglochs noch ein zweites Loch mit einem Durchmesser von 8 mm gebohrt. Die Lochtiefe soll 1cm betragen (es darf nicht komplett durchgebohrt sein). In dieses Loch kommt später der Anflugsteg für die Vögel. Jetzt müssen nur noch die drei kleinen Löcher für das Verbinden der einzelnen Teile an den Rändern der Nistkastenfrontplatte mit einem Durchmesser von 3 mm gebohrt werden und dann ist diese Platte fertig.
Weiter geht es mit der Nistkastenrückwand. Auch hier müssen drei kleine Löcher mit 3 mm Durchmesser an den Rändern gebohrt werden. Dann muss das Loch für das spätere Aufhängen ausgearbeitet werden. Dieser Lochdurchmesser beträgt 10 mm. Von dem gebohrten Loch wird ein Schlitz nach oben gesägt. Dieser sollte ca. 1 cm lang sein.
Als nächstes werden alle benötigten Löcher für die Verbindung der einzelnen Holzelemente in den beiden Dachplatten sowie der Bodenplatte mit einem Durchmesser von 3 mm gebohrt. Der letzte Arbeitsschritt ist das Bohren eines 8 mm dicken Loches, das nur 1 cm tief sein sollte, in die Seitenwand 2. In dieses Loch wird später ein Holzdübel eingeklebt, der das einfache Öffnen der Nistkastenseitenwand zum Reinigen ermöglicht.

Der Zusammenbau vom Nistkasten

Verschrauben Sie, mit einem Schraubendreher oder einem Akkuschrauber, die Seitenwand 1 mit der Vorderwand des Nistkastens. Legen Sie dazu die Seitenwand mit der Sichtseite nach unten auf einen Tisch und stellen Sie die Vorderwand davor (Bild 3). Richten Sie beide Holzteile so aus, dass sie weder oben noch unten überstehen, sondern bündig abschließen und verschrauben diese dann miteinander.
Die Seitenwand 2 ist, damit man sie später leichter öffnen kann, 2 mm kürzer als die Seitenwand 1. Verschrauben Sie diese Wand nach dem gleichen Prinzip wie die Seitenwand 1, wobei hier das Holzelement nur im oberen Bereich bündig sein muss (Bild 4). Es wird nur eine Schraube zum Verbinden verwendet.
Drehen Sie jetzt den Nistkasten um 180° und schrauben Sie die Rückwand fest. Achten Sie darauf, dass die Hölzer zueinander bündig sind (Bild 5). Wenn alle Schrauben fest sind, wird die Bodenplatte befestigt. Diese muss so ausgerichtet werden, dass sie seitlich je 2 cm und vorn 2,6 cm übersteht (Bild 6). An der Rückseite muss sie gleich mit der Rückwand abschließen.
ACHTUNG!
DIE BODENPLATTE DARF NICHT MIT DER KÜRZEREN SEITENWAND 2 VERSCHRAUBT WERDEN!! Kleben Sie nun die zwei Holzdübel in die Vorgebohrten 8 mm dicken Löcher unterhalb des Einfluglochs und der beweglichen Seitenwand 2 ein.
Als letztes werden noch die beiden Dachplatten sowie die Winkelleiste am Nistkasten befestigt. Fangen Sie mit der kleineren Platte (19 cm x 16 cm) an. Diese muss an der Dachspitze und an der Rückwand bündig sein (Bild 7). Nach vorn und seitlich ist ein Dachüberstand vorgesehen. Jetzt wird die zweite Dachplatte (19 cm x 18 cm) am Nistkasten befestigt (Bild 8). Damit durch die Dachspitze kein Wasser eindringen kann wird nun die Winkelleiste mit 4 kleinen Metallstiften über die Dachspitze gesetzt und festgenagelt (Bild 9). Damit der Nistkasten lange hält, ist es sinnvoll, diesen außen noch mit einer Holzschutzlasur zu behandeln. Diese darf aber auf keinen Fall im Inneren des Nistkastens aufgetragen werden, da sonst die Jungvögel durch die Dämpfe verenden können.
Damit ist der Nistkasten zusammengebaut und kann an einem Baum oder Ähnlichem angebracht werden.

Nistkasten selber bauen
Ausarbeiten der gelieferten Holzteile mit einer Zugsäge.
Nistkasten für Meisen bauen
Einflugloch in die Nistkastenfront bohren.
Detail für den Bau eines Nistkastens aus unbehandelten Holz.
Verschrauben der Seitenwand mit der Nistkastenfront.
Zusammenbau vom Nistkasten mit den bereits ausgearbeiteten Holzelementen.
Die Seitenwand 2 muss am Dachanfang bündig sein und darf nicht überstehen.
Durch die Klappbare Seitenwand kann der Nistkasten immer einfach gereinigt werden.
Die rechte Seitenwand ist beweglich zum einfachen reinigen vom Nistkasten.
Die Bodenplatte vom Nistkasten steht an der Vorderseite, rechts und links vom Nistkasten über.
Die Bodenplatte des Nistkastens muss nach rechts und links ausgemittelt werden.
Das Dach muss jetzt auf dem Nistkasten aufgeschraubt werden.
Befestigen der Dachplatte 1 am Nistkasten.
Das Nistkastendach ist jetzt fertig gebaut und der Bau vom Nistkasten ist nun fast fertig.
Befestigung der Dachplatte 2 am Nistkastendach.
Selbstbausatz Nistkasten für Meisen und Co. Wer seinen Nistkasten selber bauen möchte kann sich mit diesem Nistkastenbausatz verwirklichen.
Fertiger Nistkasten

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